Lagerfeuergeschichten für Kinder

Von gruselig bis witzig: gut erzählte Geschichten am Lagerfeuer unterhalten Ihre Kinder beim Camping oder im Ferienlager stundenlang.

Wie man eine gute Lagerfeuergeschichte erzählt:

1. Herkunft

Erkläre den Zuhörern, wo du die Geschichte her hast.

Die besten Geschichten haben Bezug zur Region oder stammen aus eigener Erfahrung:

„Meine Oma hat mir diese Geschichte schon erzählt, als ich 8 Jahre alt war….es soll sich genau in diesem Wald ereignet haben“.

Wenn du ein besschen „Schärfe“ aus der GEschichte raus nehmen möchtest, um sie nicht ganz so gruselig zu machen, formuliere es um:

„Ich habe gehört, dass dies vor langer Zeit in einem Wald in Amerika passiert ist.“

2. Spannungsbogen

Langsam reden. Leise reden. Dramatisch reden. Pausen einbauen.

Rege die Phantasie deiner Zuhörer an und lasse sie unruhig auf ihren Plätzen hin- und herrutschen.

„als sie den Reißverschluss von Zelt öffnete und raus guckte …Pause… sah sie zu ihrem Entsetzen …flüstern… dass direkt vor ihr …Pause…„.

3. Geräusche einbinden

Mache gerne auch Geräusche beim Erzählen.

„Die Tür öffnete sich langsam mit einem …queeeeeee… und sofort begann ihr Hund zu winseln“

4. Komplizen

Binde eines der (älteren) Kinder mit ein, dein Komplize zu sein.

Lass ihn irgndwo gegen klopfen. Lasse ihn an Ästen wackeln, so dass die Blätter rauschen.

Vielleicht kann er auch wie ein Wolf heulen oder wie ein Hund bellen.

WARNUNG

Erzähle die Geschichte immer nur so dramatisch und beängstigent, dass sie auch für den kleinsten und ängstlichsten Zuhörer angemessen ist.

Gerade vor dem Schlafen gehen, können auch -in deinen Augen- wenig gruselige Geschichten Ängste bei den Kleinen hervorrufen.

Wenn du dieses beachtest, steht einer tollen Geschichte am Lagerfeuer nichts im Weg.

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