Kreuz und Quer Richtung Süden Teil 3: Nachdem ich in Teil 1 und Teil 2 über die Vorplanung, die ersten Streckenabschnitte und den Playmobil Funpark geschrieben habe, werde ich im 3. Teil mehr zur Route und Campingplätzen auf der Route vorstellen.

 

Tag 3, 12.05.2018

Nach dem schönen Aufenthalt im Playmobil Funpark in Mittelfranken sind wir gegen 08:05  Uhr aufgebrochen.
Das anvisierte Ziel aus der Reiseplanung war das ca. 350km entfernte Pfarrwerfen in Österreich, da der Vierthaler Campingplatz in diversen Foren von Campern als sehr positiv beworben wird.

Da an dem Tag das Wetter aber richtig gut war und unsere Beine vom Besuch im Playmobil Funpark noch ein wenig schlapp waren, haben wir uns unterwegs um entschieden.

Neuen Zielgebiet war jetzt der Vierthaler Chiemsee in Bayern – ca. 80 km weniger Strecke.
Tina hat online über Google und Camping.info den Campingplatz Rödlgries am Chiemsee gefunden.
Schnell von unterwegs angerufen und die Kapazitäten abgefragt – nettes Telefonat mit erhoffter Antwort „passt scho“.
Um 11:40 Uhr sind wir nach 271km vor der Schranke gestanden – schnelles einchecken mit eigener Platzwahl.
Mittagessen, kurze Pause, dann ab in den Chiemsee baden.

Den weiteren Tag über sky Go die Konferenz des letzten Bundesliga-Spieltags verfolgt.

Zum Abendessen haben wir dann das platzeigene, verpachtet Restaurant getestet.
Unsere Meinung: es war ja noch Vorsaison und es wird sich sicherlich noch ein wenig einspielen.

Erst hat Lenn sein Essen bekommen. Dann passierte erst mal lange nichts.
Dann haben Tina und ich nach ca. 15 Minuten unsere Schnitzel bekommen.
Lenn war lange fertig uns hat uns entsprechend gelangweilt beim Essen „unterhalten“.

Fazit Campingplatz Rödlgries:
Netter Empfang, schöner und sauberer Platz, neue und sehr saubere Sanitärbereiche.
Schöner eigener Strand am Chiemsee.
Das Restaurant hat von der Qualität der Speisen Potential – am Service muss dringend gearbeitet werden.

13.05. Tag 4

Morgens gegen 8 Uhr ging es weiter Richtung Österreich. Wir haben uns für einen kurzen Streckenabschnitt entschieden und sind nach knapp 253km um 12:00 Uhr am Campingplatz „Camping Klagenfurt Wörthersee“ angekommen.
Platz selber aussuchen, Wohnwagen ausrichten und dann Spaziergang am Wörthersee.

Schnell noch kulinarisch eine Portion Nudeln mit Ketchup und dann das Strandbad, welches direkt an den Campingplatz angrenzt, besucht.
Im schön angelegten Strandbad konnten Lenn baden und spielen, wir chillen – ein durchaus gelungener Nachmittag.

Zum Abendessen sind wir in die Innenstadt von Klagenfurt gefahren – war jetzt nicht so gelungen.
Für ca. 1,5 Stunden Parken 7,10 € und eine durchschnittliches Essen in einem Brauhaus.
Egal – man kann ja nicht nur positives berichten.

Wieder zurück am Platz ist Lenn noch mit einem Schweizer Jungen 2 Stunden Roller gefahren und anschließend sind wir alle platt ins Bett gefallen.

Maut in Österreich:
Wir hatten uns im Vorfeld online für die digitale Vignette für die Autobahnen und die Videomaut für die entsprechenden Tunnel (hier der Tauerntunnel) registriert.
Das heißt, man hat a) nicht diesen blöden Aufkleber in der Scheibe und b) fährt an den Tunneln langsam auf die Schranke zu – das Kennzeichen wird über eine Kamera eingelesen und mit der Datenbank abgeglichen und dann wird die Schranke geöffnet.
Hat super geklappt und kann ich nur empfehlen.

Fazit Tag 4:
Perfektes Wetter, schönes Strandbad.
Der Campingplatz war für die Durchreise völlig in Ordnung – aber die Region hat uns jetzt nicht so angesprochen.
Aber die zulässige Geschwindigkeit von 80km/h bei unserer Gesamtmasse des Gespanns nervt schon ein wenig.

 

14.05. Tag 5

Am 14.05. ging es von Klagenfurt durch den Karwankentunnel durch Slowenien weiter nach Kroatien – genauer gesagt auf die Insel Krk.
Gegen 8:26 Uhr ging die Reise bei leichtem Regen los.

An der Grenze zu Slowenien mussten wir im Abstand von ca. 5 m erst den österreichischen Beamten und dann  den slowenischen Beamten unsere Pässe vorzeigen; ging aber alles richtig schnell.

Weiter auf der E61 in Slowenien Richtung Kroatien.
Dann kam der Fehler – bei Adelsberg hat mich mein Navi auf die „Route 6“ Richtung Pivka gelotst.
Fanden wir erst nicht schlimm: kleine Orte, ruhige Straßen mit wenig Verkehr.

DANN kamen die Serpentinen.
Hier waren wirklich extreme Spitzkehren, so dass teilweise entgegenkommende Autos (es waren zum Glück nicht viele) Rückwärts fahren mussten, damit wir um die Kurve kommen.

Aber auch dieser Streckenabschnitt war irgendwann vorbei und nach knapp 228km haben wir um 12:45 Uhr unser Ziel Premium Camping Ressort Krk erreicht.

Fazit Tag 5:
Die Route von Österreich nach Kroatien ist schnell aber als Gespann nicht einfach zu fahren. Für den Rückweg haben wir uns eine wesentlich bessere Route ausgesucht. Dazu später mehr.
Der erste Eindruck vom Premium Camping Resort Krk: Hammer – auch hier später mehr.