Kreuz und Quer Richtung Süden Teil 2: wie ich im Teil 1 geschrieben habe, sind wir mit einer relativ detaillierten Vorplanung die Rundreise angegangen – lest hier, ob wir es tatsächlich so umgesetzt haben.

Letzter Tag der Vorbereitung, 09.05.2018

Der Wohnwagen ist inzwischen fertig gepackt und mit einer Grundausstattung Frühstück (Müsli und Milch) sowie Mittagessen (Nudeln, Bockwurst, Ravioli) ausgestattet.

Da ich gerne weiß, wie der Wohnwagen beladen ist, noch schnell mit dem Mover über die Waage gemovert.
Da wir in der Nähe leider keine Fahrzeugwaage haben, habe ich mir die Reich Fahrzeugwaage zugelegt.
In den einschlägigen Internet-Foren gehen die Meinungen dazu sehr auseinander.
Unter anderem wird bemängelt, dass die Wiegungen sehr unterschiedlich ausfallen; hier mal meine Ergebnisse:

Reifen Fahrerseite
– 1. Wiegung 792kg
– 2. Wiegung 785kg
– 3. Wiegung 789kg

Reifen Beifahrerseite
– 1. Wiegung 785kg
– 2. Wiegung 800kg
– 3. Wiegung 808kg

Deichsel 98kg

Für mich war das Ergebnis in soweit völlig zufriedenstellend:
a) der Wagen war von der Beladung sehr gut ausbalanciert
b) der Wagen war nicht überladen
c) die Stützlast fast perfekt

Ich kann natürlich nicht sagen, wie das Ergebis auf einer geeichten LKW-Waage ausgesehen hätte – aber mich hat es beruhigt.

Nachdem alles soweit in Ordnung war, den Wohnwagen an das Auto angedockt, Rückfahrkamera verbunden, Spiegel dran……und dann ein Feierabendbier – ich hatte schließlich Geburtstag 🙂

Tag 1, 10.05.2018

Los ging es am 10.05. morgens um 05:05 Uhr.
Von zu Hause ging es über Bielefeld – Paderborn- Kassel – Schweinfurt – Bamberg – Nürnberg an den Campingplatz zur Mühle in Zirndorf.

Der Campingplatz zur Mühle war auf Grund unseres Besuchs des Playmobil Funparks am 11.05. gesetzt, da dieser von da gerade mal in 5 Minuten mit dem Auto erreichbar ist.

Um 11:30 Uhr haben wir den Campingplatz nach einer Strecke von 510km erreicht.
Die Fahrtzeit von knapp 6,5 Stunden entsprach identisch der, die ich vorher am „Reißbrett“ ermittelt hatte.
Das war gleichzeitig auch planmäßig unser längster Streckeabschnitt, den wir an einem Stück fahren wollten.

Wetter:
bei der Ankunft schien die Sonne, am Nachmittag gab es leider Regen.
Das war uns aber eigentlich egal – wir hatten für heute eh nichts mehr geplant.

Abendessen:
Auf dem Campingplatz findet (scheinbar) traditionell 1x im Jahr ein Kesselfleisch-Essen statt; diesen Tag hatten wir erwischt.
Man konnte sich Kesselfleisch, Würstchen oder Schnitzel vom Grill bestellen und in einer großen Scheune und einem davor aufgebauten Festzelt -an ausreichend vorhandenen Sitzmöglichkeiten- essen. Das Essen und das regionale Bier war sehr gut.

Leider empfanden wir die Stimmung in der Scheune -sicherlich geschuldet dem Alkoholpegel einiger Leute- nicht passend für einen Campingplatz. Diese hatte eher Character eines Schützenfests zu späterer Stunde.
Für Kinder also nicht geeignet.

Da wir alle früh aufgestanden sind also auch alle früh ins Bett.

Fazit Tag 1:
Die Strecke sind wir ohne Stau gefahren und auf Grund der digitalen Medien hat es auch unser Kurzer gut mitgemacht.
Der Campingplatz ist als Besucher vom Playmobil Funpark ideal gelegen. Die Sanitärbereiche waren sauber und einen kleinen Spielplatz gab es auch.

Tag 2, 11.05.2018

Um 06:00 Uhr ist die Nacht vorbei – Lenn ist sooo aufgeregt, dass er nicht mehr schlafen kann.
Also ab zu uns ins Bett und zusammen Hörbuch hören.

Auf dem Campingplatz kommt morgens ein Bäckerwagen – also schnell Brötchen für uns geholt und gefrühstückt.

Dann ging es endlich los: von 09:00 Uhr – 14:00 Uhr haben wir den Playmobil Funpark besucht.

Charmant an dem Park empfanden wir, dass alles „analog“ ist. Der Park ist wie ein großer Spielplatz angelegt – alles was fährt, muss durch die eigene Muskelkraft angetrieben werden.

Besonders gut gefallen hat Lenn das Diamanten suchen im Sand, der Wasserkanal und das HOB-Center.

Das HOB-Center ist ein überdachtes Gebäude mit Restaurants, Cafes und einer Spielwelt, in der alle (oder viele) aktuellen Sets mehrfach aufgebaut sind und bespielt werden können.

Somit konnten wir zusammen Mittag essen und anschließen in Ruhe einen Kaffee trinken und Lenn die Spielwelt erforschen.

Nach dem Mittagessen war der Park richtig voll – beim Diamanten sammeln konnte man kein Bein mehr an die Erde bekommen und auch an den anderen Attraktionen war es nicht anders.

Aber bei Lenn war eh so langsam die „Puste raus“ und wir haben zum Abschluß den Playmobil-Store besucht.
Somit wurde ein Teil des ersparten und geschenkten Urlaubsgeld direkt in „Dragons“ umgesetzt.

Camping Playmobil Funpark

Wetter:
Bewölkt aber trocken – also ideal für den Besuch im Playmobil Funpark.

Fazit Tag 2:
Der Playmobil Funpark ist unserer Meinung nach absolut zu empfehlen. Für den Besuch reicht ein Tag und man hat am Ende nicht das Gefühl, dass man was verpasst hat.