Kreuz und Quer Richtung Süden Teil 4

Kreuz und Quer Richtung Süden Teil 4: Nachdem Teil 1Teil 2 und Teil 3 kommen wir im letzten Teil nach Kroatien und über das Legoland zurück nach Hause.

 

Tag 6, 15.05.2018

Nachdem wir gestern den Campingplatz besichtigt haben und anschließend in dem wirklich guten, platzeigenen Restaurant „Politin“ den Abend ausklingen ließen, konnten wir nach einer durchregneten Nacht vor dem Wohnwagen unter blauem Himmel frühstücken.

Den Tag haben wir relativ gemütlich in der Stadt Krk verbracht.
Eine wirklich schöne Stadt mit vielen kleinen Gassen und einer alten Stadtmauer, von der man einen schönen Ausblick auf die Adria hat.

Abends…sind wir wieder im Politin gelandet. Das Essen am Vortag hat uns einfach zu sehr überzeugt.

Zu den Preisen im Politin:
Wir haben für 3 Speisen, wovon 2 davon mit frischem Fisch waren, Bier und Wein und einem Nachtisch umgerechnet etwas über 50€ bezahlt.

 

Tag 7, 16.05.2018

Heute Sightseeing – wir sind auf das Festland nach Rijeka auf der anderen Seite der Brücke gefahren.

Auf dem Plan stand Besichtigung der Innenstadt und des viel umworbenen Marktes.

Die Innenstadt war -aus unserer Sicht- leider nicht so schön. Da haben wir schon viele andere, schönere Städte gesehen.

Der Markt besteht aus 3 Markthallen (wir haben zumindest nur 3 gefunden). Eine für Fisch, eine für Fleisch und eine für Käse.
Außen um die Markthallen befinden sich unzählige Händler die frisches Obst und Gemüse sowie Olivenöl und andere Sachen anbieten.

Unser Einkauf:
– 350g Krabben und 6 Gambas für 50 Kuna (nicht ganz 7€) in der Fischhalle
– Käse
– Erbsen und Erdbeeren
– Olivenöl

Mit den Gambas, den Krabben und dem Olivenöl haben wir Abends die bei uns so beliebte Nudelpfanne gemacht.

Was uns in Kroatien auf dem Camping Resort Krk extrem aufgefallen ist, ist die hohe Dichte an Wohnmobilfahrern und deren Verhalten
Die Wohnmobilfahren kommen an, platzieren Ihre Unterkunft auf der entsprechenden Parzelle und das scheinbar Wichtigste scheint zu sein, dass das Fernsehprogramm gesichert ist: die Antenne wird ausgerichtet.
Abend konnte man dann aber beobachten, warum das so wichtig ist – Abends verschwinden die Wohnmobilisten allesamt in ihren Fahrzeugen und gucken Fernsehen.
Wir hingegen (und die meisten anderen Wohnwagen-Urlauber) sitzen abends gemütlich vor dem Wohnwagen, unterhalten uns und genießen den Abend.
Und das, obwohl wir einen Fernseher mithaben – den nutzt aber nur unser Sohn morgens vor unserem Aufstehen :-).

 

Tag 8 – Tag 11, 17.05.2018 – 20.05.2018

Die restlichen Tage werde ich mal hier unter einem Punkt zusammenfassen.

Wir hatten durchgehend super Wetter: wir haben sowohl die Pool-Landschaft als auch das Meer mit seinem wunderschönen, kristallklaren Wasser nutzen können.

Wir konnten jedem morgen draußen frühstücken und Abends vor dem Wohnwagen den Tag ausklingen lassen.

Ein bisschen Sightseeing haben wir aber auch noch gemacht – ein Besuch der Orte Baska und Vrbnik stand an.

Baska ist einer der beliebtesten Ferienorten Kroatiens mit einem 2 km langen, flach abfallendem Feinkieselstrand.

Die Bucht ist von Gebirgen umgeben – wunderschönes Panorama.

An der Promenade sind viele Restaurants und Bars sowie kleine Shops verteilt – hier warten die Ladenbesitzer auf den Start der Hauptsaison und waren -jetzt im Mai- mit den entsprechenden Vorbereitungen beschäftigt.

In Vrbnik waren wir morgens zu früh – die Stadt war noch im Tiefschlaf. Aber zumindest konnte man direkt am kleinen Hafen in einem Gewölbe den in Vrbnik gekelterten Weißwein Zlahtina kaufen.

 

Tag 12 – 21.05.2018

Leider ist nach 7 Tagen unser Aufenthalt in Kroatien planmäßig zu Ende. Nachdem wir bereits am Vorabend aus checken konnten, sind wir nach einem schnellen Müsli Richtung Österreich gestartet.
Um die Serpentinen der Hinfahrt zu vermeiden (siehe Bericht Teil 3) sind wir einen kleinen Umweg über Kozina gefahren.
Die Strecke ist mit Gespann wesentlich angenehmer zu fahren und der Grenzübergang erschien uns auch unkomlizierter.

Gegen 13:00 Uhr nach knapp 4h20 Fahrtzeit haben wir den Komfort Campingpark Burgstaller am Millstätter See erreicht.
Der Campingplatz besticht durch die liebevoll eingerichteten Sanitärgebäude: es thront ein großes Piratenschiff im Eingangsbereich und die Sanitärbereiceh selber sind als Piratenräume oder Dschungelräume dekoriert.

 

Tag 13 – 22.05.2018

Nach Millstädt geht es weiter Richtung Deutschland.
Man glaubt es kaum: der erste Stau und letzte Stau auf unserer Rundreise erwischt uns an der Grenze von Österreich nach Deutschland –  hat uns ganze 20 Minuten gekostet  🙂 .
Mittags sind wir in Bad Feilnbach auf dem Campingplatz Kaiser Camping angekommen.
Eine wirklich sehr netter Empfang – sehr einladend.

Der Platz scheint auf Durchreisen vorbereitet zu sein.
Nahe der Schranke sind extra Transitplätze vorgesehen, die man ohne großes Manövrieren erreicht und auf denen man angekuppelt stehen bleiben kann.
Und direkt daneben ein Spielplatz – perfekt.

In einem der Prospekte, die uns beim einchecken übergeben wurden, haben wir die Werbung der regionalen Whisky-Destilliere Slyrs gefunden.
Also doch noch mal alle Mann schnell ins Auto und hin gefahren. Durchprobiert … 1 Flasche gekauft … Fahrertausch und wieder zurück zum Campingplatz.
Abends noch auf dem Platzeigenen Restaurant „Kaiser Alm“ gegessen – urig, bayerisch und gute, leckere Portionen – Empfehlung.

 

Tag 14 – 23.05.2018

Um 7 Uhr 45 sind wir in Bad Feilnbach Richtung Legoland in Günzburg gestartet und haben nach 177km gegen 10:00 Uhr den Legoland Campingplatz erreicht.

Hier ist es unserer Meinung nach nicht sinnvoll, einen alternativen Campingplatz zu suchen – warum?
Wir haben 3 Tage mit 2 Übernachtungen für 174,00€ gebucht. In den Kosten sind bereits für uns 3 Personen 2 Tagestickets enthalten.
Wenn wir nur einen Tag Eintritt inkl. Parkticket gebucht hätten, wären wir schon bei 112,50€ (mit Frühbucher-Rabatt) gelandet.

Ich denke, da muss man nicht lange rechnen.

Und wir hatten den riesen Vorteil, dass wir nicht irgendwie versuchen mussten, alle Fahrgeschäfte und Attraktionen an einem Tag „abzuarbeiten“

So haben wir am ersten Tag den Park von etwa 11 Uhr – 16 Uhr besucht, konnten schon eine Menge sehen und uns Fahrgeschäfte raus suchen, die wir am nächsten Tag direkt morgens ansteuern, wenn es noch nicht so voll ist.

Am zweiten Tag haben wir den Park von 10 Uhr – 17 Uhr besucht.

Zusammenfassung:
– Taschengeld Lenn aufgebraucht
– gut schlafen konnten wir Abends alle gut
– das Wetter war perfekt; nicht zu warm, nicht zu kalt und trocken
– Imbisse und Restaurants im Park empfanden wir als zu teuer
– Abendessen im Buffet Restaurant und Ritterrestaurant war gut

 

Tag 16 – 25.05.2018: Heimfahrt

Alles hat ein Ende – auch leider unsere Rundreise.

Mit einem lachenden Auge und einem weinenden Auge machen wir uns auf den Rückweg.

Eigentlich war für den Streckenabschnitt noch ein Übernachtungs-Stop vorgesehen. Aber den will von uns keiner mehr.

So waren wir nach ca. 577km und 6:44h Fahrtzeit endlich zu Hause.

 

Fazit der Rundreise

Nach knapp 2.600 km Richtung Süden und zurück haben wir folgendes Fazit gezogen:
Der Urlaub war richtig toll und gelungen – besonders der Playmobil Funpark und Kroatien haben uns sehr gut gefallen.

Würden wir so eine Rundreise nochmal machen: JA

Was würden wir dann anders machen:
Das nächste mal würden wir vielleicht weniger planen, so dass man nicht gezwungen ist, direkt morgens schnell zu frühstücken und los zu fahren.
Vielleicht auch einfach mal einen Tag länger an einem Platz bleiben und dann irgendwann nach einem gemütlichen Frühstück in Ruhe los fahren.

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